G-Kraft-Rechner (RCF)
Rechnen Sie zwischen der Drehzahl einer Zentrifuge (RPM) und ihrer relativen Zentrifugalkraft (RCF bzw. G-Kraft) um. Geben Sie den Rotorradius und den bekannten Wert ein, um den anderen zu erhalten.
So funktioniert es
Die relative Zentrifugalkraft (RCF), auch G-Kraft genannt, ist die Kraft, die auf eine Probe in einer Zentrifuge wirkt, ausgedrückt als Vielfaches der Erdanziehungskraft. Sie hängt sowohl von der Rotordrehzahl als auch vom Abstand der Probe zur Mitte ab, gemäß der Beziehung RCF = 1,118 × 10⁻⁵ × r × N², wobei r der Rotorradius in Zentimetern und N die Drehzahl in RPM ist.
Da die RCF vom Radius abhängt, können zwei Zentrifugen bei gleicher Drehzahl sehr unterschiedliche Kräfte erzeugen. Protokolle geben daher meist die RCF (in ×g) statt der Drehzahl an, damit das Ergebnis rotorunabhängig reproduzierbar ist — rechnen Sie RPM → RCF, um Ihren Lauf zu prüfen, oder RCF → RPM, um Ihr Gerät nach einem veröffentlichten Protokoll einzustellen.
Beispiele
- Ein 10-cm-Rotor bei 10.000 RPM erzeugt etwa 11.180 × g.
- Für 15.000 × g bei einem 8-cm-Rotor benötigen Sie etwa 12.950 RPM.
- Gleiche Drehzahl, größerer Radius → höhere G-Kraft.
Häufig gestellte Fragen
- Was ist RCF bzw. G-Kraft?
- Die relative Zentrifugalkraft ist die Kraft, die auf eine Probe in einer Zentrifuge wirkt, gemessen als Vielfaches der Erdanziehungskraft (×g). Sie bildet die tatsächliche Kraft ab, im Gegensatz zur Drehzahl.
- Warum RPM in RCF umrechnen?
- Da die RCF vom Rotorradius abhängt, ist die Drehzahl allein nicht geräteübergreifend reproduzierbar. Protokolle geben die RCF an, damit auf jedem Rotor dieselbe Kraft wirkt.
- Welchen Radius sollte ich verwenden?
- Verwenden Sie den maximalen Rotorradius — den Abstand in Zentimetern von der Rotormitte bis zum Boden des Röhrchens —, sofern Ihr Protokoll nichts anderes vorgibt.
- Wie lautet die Formel?
- RCF = 1,118 × 10⁻⁵ × r × N², wobei r der Rotorradius in cm und N die Drehzahl in RPM ist. Umgestellt: N = √(RCF ÷ (1,118 × 10⁻⁵ × r)).